Seit mehr als 10 Jahren betreue ich Patienten mit chronischen Erkrankungen. Typischerweise suchen mich Menschen auf, die unter mehreren, meist unspezifischen Beschwerden, wie Kopf- oder Muskelschmerzen, Erschöpfung, Schlafstörungen, Infektanfälligkeit, Reizdarmsyndrom und anderen Beeinträchtigungen leiden. Routine-Untersuchungen von Haus- und Fachärzten ergeben oft unauffällige Befunde, und nicht selten wird dann eine psychosomatische Ursache für die Beschwerden vermutet.

Ich habe vor langer Zeit für mich die Erfahrung gemacht, dass die reine Behandlung von Symptomen in solchen Fällen langfristig weder für den Patienten noch für mich als Ärztin zufriedenstellende Ergebnisse bringt, solange nicht die wirklichen Ursachen angefasst werden.

In den letzten Jahren habe ich aus diesem Antrieb heraus zahlreiche Fortbildungen besucht, die sich auf funktioneller Ebene mit den biochemischen und pathophysiologischen Vorgängen im menschlichen Körper befassen, insbesondere im Kontext unserer heutigen Lebensumstände, die geprägt sind von Stress, zunehmenden Umweltbelastungen und falscher Ernährung.  Mein medizinisches Verständnis hat sich dadurch sehr verändert.

Diese neue Bewegung wird als „Funktionelle Medizin“ bezeichnet und zunehmend auch in Deutschland von immer mehr Kollegen verfolgt.

Heute versuche ich, einen Menschen mit seiner ganzen Geschichte zu erfassen, auf psychischer und auch auf biochemischer Ebene. Ich suche nach seinen individuellen Schwachstellen, um diese zu stärken, wo es möglich ist. Ich suche nach Belastungen, die sich reduzieren oder eliminieren lassen. Mein Handwerkszeug ist Zeit,  eine gute Anamnese, und gezielt eingesetzte moderne Labordiagnostik.

Die erzielten  Befunde bespreche ich ausführlich mit Ihnen, und Sie erhalten von mir umfangreiche Therapie-Empfehlungen.  Mein Bestreben ist immer, primär ein gestörtes Gleichgewicht der körpereigenen Substanzen wieder in Einklang zu bringen, so dass ich überwiegend mit Mikronährstoffen und ohne Medikamente arbeite.